Camellia sinensis lässt sich auch in Deutschland kultivieren – entscheidend sind ein passender Standort, ein lockerer saurer Boden, ausreichend Feuchtigkeit und Geduld. Auf unserer Teefarm in Schünow arbeiten wir mit Pflanzen aus Saatgut und beobachten genau, wie sich unterschiedliche Linien unter Brandenburger Bedingungen entwickeln.
Unser Anbau verbindet klassische Teekultur mit einem regenerativen Betriebssystem: Regenwasser, Nützlinge, Blühflächen, organische Pflanzenreste und der Verzicht auf synthetische Pestizide gehören zu unserem Alltag. Dieses Wissen geben wir hier so weiter, dass Du Deine eigene Teepflanze vom ersten Standort bis zur späteren Ernte besser verstehen kannst.
Growing Camellia sinensis yourself in Germany
Discover the joy of growing your own tea with Growing Karma – right in your garden or on your balcony.
Discover tea plants now

The tea plant Camellia sinensis
Camellia sinensis is the original species for green, white, black, and oolong tea—an evergreen, robust plant with over 4,000 years of tea history. With our young plants adapted to the German climate, you can bring true tea culture directly to your garden or balcony.
Wannong 85
Strong, full-bodied, and with a subtle, nutty note—this variety is the ideal companion for an energetic start to the day. Its intense aroma is reminiscent of a mild espresso, making it the perfect alternative for those who appreciate an invigorating strength in the morning but prefer not to drink coffee.
Longjing 43
Delicate, fresh, and slightly sweet – Longjing 43 seduces with its elegant finesse and a hint of chestnut aroma. This variety is perfect for quiet afternoons or as a gentle start to the day. A green tea for those seeking clarity, lightness, and harmony in flavor.
Vom Blatt zum eigenen Tee
Die Verarbeitung entscheidet über den Teestil
Aus derselben Camellia sinensis können sehr unterschiedliche Tees entstehen. Entscheidend ist, was direkt nach der Ernte mit dem Blatt passiert. Schon mit wenigen Triebspitzen kannst Du zuhause erste kleine Verarbeitungsversuche machen und die Unterschiede zwischen den Teestilen unmittelbar nachvollziehen.
Grüner Tee
Nach der Ernte wird die enzymatische Oxidation früh gestoppt – je nach Stil durch Erhitzen oder Dämpfen. Anschließend werden die Blätter geformt beziehungsweise gerollt und vollständig getrocknet.
Schwarztee
Die Blätter welken zunächst und werden danach gerollt oder anderweitig mechanisch aufgeschlossen. Anschließend dürfen sie kontrolliert oxidieren, bevor der Prozess durch die Trocknung beendet wird.
Oolong
Oolong liegt verarbeitungstechnisch zwischen Grün- und Schwarztee. Das Blatt wird nur teilweise oxidiert. Dauer, Temperatur und Intensität der einzelnen Arbeitsschritte prägen den Stil besonders deutlich.
Matcha
Für klassischen Matcha werden die Pflanzen vor der Ernte beschattet. Die Blätter werden gedämpft und zu Tencha verarbeitet, von gröberen Blattadern und Stielen befreit und anschließend sehr fein vermahlen.

